Projektreise 2017 / Mary Sweet Home Orphanage

11.Feb.2017 Ban Piang Luang

Mary Sweet Home Orphanage und Abendschule. Between-Borders zahlt hier die Löhne für die Projektleiterin und eine Assistentin.

Nach fast einem Jahr und besuche ich heute die MSHO und unsere Freundin Yulinda. Noch im letzten Jahr ging es ihr gar nicht gut (Bericht). Die Verantwortung für die 6 Kinder, die momentan in der MSHO leben, und den Betrieb der Abendschule lagen schwer auf ihren Schultern. Nach dem Tod ihrer Großmutter, Teacher Mary, war Yulinda plötzlich die Leiterin dieser tollen kleinen Einrichtung in Piang Luang. Es sind sehr große Fußstapfen, in die sie treten mußte. Und dann wurde sie schwanger und ist nun Mutter. Wir können sagen, daß sie die Situation mit unserer und vor allem der Hilfe unserer Freunde von der PCF (Philantrophy Connections Foundation) sowie von Partners Asia meistern konnte. Und in diesem Jahr fand ich eine neue Projektleiterin Yulinda vor.

vorher
nachher
Yulinda und Assistentin
Yulinda und ihr Baby
Spende der deutschen Botschaft

Sie ist jetzt eine Mutter und das gibt ihr sehr viel Selbstvertrauen. Vieles hat sich zum Besseren verändert in MSHO. Wo letztes Jahr noch eine Brachfläche und viel guter Wille war, ist jetzt ein Gemüsegarten entstanden. Die Kinder, die schon alt genug sind, helfen hier fleissig mit. So kann ein Teil der Versorgung mit gesundem Essen, aus dem eigenen Garten bestritten werden. Der Grundstock hierfür wurde von der PCF gestiftet.  Auch ist mit der Hilfe der deutschen Botschaft ein Computerraum entstanden, der in Powernutzung ist. Kinder aus dem Dorf aber vor allem Kinder, die eine der beiden Abendschulklassen besuchen, lernen hier den Umgang mit dem Computer und dem Internet. Zum Zeitpunkt meines Kurtzbesuchs sind leider keine Kinder da. Sie sind um diese Zeit noch in der regulären thailändischen Schule. Abends sind es so um die 40 Kinder, die hier ihr englisch verbessern.  Unterrichtet werden sie von Yulinda und einer weiteren Lehrerin. Between-Borders zahlt die Löhne für Yulinda und eine Assistentin, die ihr bei der Betreuung der Kinder hilft. Ohne diese Assistentin könnte sie diese Arbeit nicht leisten. Und diese Hilfe ist ein Grund dafür, daß Yulinda ihre Arbeit mit mehr Ruhe und Gelassenheit tun kann.

Ausserdem sind neue, sehr viel komfotablere Unterkünfte gebaut worden. Links für die Mädchen und rechts daneben für die Jungs.

Alles in allem, macht die Einrichtung in diesem Jahr einen stabilen Eindruck. Den Kindern und Yulinda (und natürlich ihrem Baby) geht es gut. Wir sind unseren Freunden von der PCF sehr dankbar, daß wir unsere Unterstützung über sie an die MSHO leiten können. Die PCF ist in Chiang Mai ansässig und so viel näher als wir es sein können.

neuer Wohnbereich

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