Günther Pohl ist verstorben

Günther Pohl ist heute nach langer Krankheit in Thailand verstorben. Er war jahrelang unser Vorsitzender.

Günther Pohl ist verstorben
Günther Pohl ist tot.

Am heutigen Morgen haben wir vom Tod unseres ehemaligen Vorsitzenden Günter (John) Pohl erfahren.

Günther war Vorsitzender, als Between Borders noch unter dem „Namen Helfen ohne Grenzen“ für die Menschen im Shan-Staat tätig war.

Günther war immer ein politischer Mensch. Er hat uns oft von seiner Zeit als junger Mann in Bremen erzählt. Ende der 60er Anfang der 70er Jahre war das eine wilde Zeit. Für ihn spielten neben dem großen Hilfsbedarf der Menschen in der burmesisch/thailändischen Grenzregion und im Shan- Staat an sich, auch immer die politischen Hintergründe eine große Rolle.

Er war eine Persönlichkeit die immer im Hintergrund blieb und hat unseren Verein mit seiner Frau Saisuda, die jahrelang als Schatzmeisterin wirkte, maßgeblich geprägt und weiter entwickelt.

Bildung als Chance

Bildung war beiden wichtig und so haben sie auch über ihre thailife-foundation viele Stipendien vergeben uns so die Leben vieler junger Menschen zum Besseren verändert. 

Günther baute während der Corona Pandemie zusammen mit between-borders eine Soforthilfe für das Flüchtlingscamp Loi Tai Laeng auf. Er war ein Netzwerker. Kontakte knüpfen und herstellen um helfen und informieren zu können war ihm ein Anliegen.

Auch hat er z.B. den großen SWAN report ‚Licence to rape‘ ins Deutsche übersetzt. Das war die größte detaillierte Untersuchung zu Gewalt gegen Frauen als Mittel der Kriegführung im Shan-Staat Burmas.

Günther wirkte Vorort

Er und Saisuda lebten mittlerweile gemeinsam in Thailand und standen uns auch nach Ihrem Weggang sehr nahe. Noch im November hatte Marcus die beiden in Chiang Mai getroffen. Günther war da schon im Hospital und später in einem Hospiz, in welchem er heute Morgen verstarb.

Nach einer langen Krankheit hat er es nun geschafft und wird die Menschen in der Region, die er liebt, sicher von dort, wo er nun ist weiter begleiten.

Wir bekunden seiner Frau und den Kindern in Deutschland und Thailand unser aufrichtiges Beileid.

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