Treffen mit unseren Stipendiatinnen

Claudia und Armin Haspel haben im November zwei unserer Stipendiatinnen in Chiang Mai besucht. Diese Besuche sind nicht nur Gelegenheit zu einem schönen Wiedersehen sondern auch wichtig um den Kontakt zwischen ihnen und uns zu halten. So können wir uns von der Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit dieser Stipendien überzeugen. Es ist schön zu sehen wie diese jungen Menschen, die wir teilweise in völlig anderen Lebensumständen, als Migrantenkinder ohne große Chance kennenlernten, nun ihren Weg machen.

Hier ein kurzer Bericht der Haspels:

Treffen mit Ms. Patumporn Panan am 17.11.2014

“Patumporn hat mittlerweile ihr Studium in Public Health an der Rajabhat University Chiang Rai abgeschlossen und lebt jetzt in Chiang Mai. Sie arbeitet mittlerweile in einer Beauty & Health Clinic in Chiang Mai. Wir haben sie dort während ihrer Pause besucht und sind mit ihr zum Essen gegangen.

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Claudia und Armin Haspel’s Besuch bei Ms Patumporn Panan

Die Arbeit in der Beauty & Health Clinic ermöglicht ihr einen guten Start in das Berufsleben und sie kann dort benötigte Zeugnisse und Empfehlungsschreiben bekommen, um sich in einem Krankenhaus oder einer anderen sozialen Einrichtung zu bewerben.

Sie lebt alleine in Chiang Mai und hat ihre eigene kleine Wohnung. Sie kann von ihrem Verdienst ihren Unterhalt finanzieren und es war wirklich eine Freude mit eigenen Augen sehen zu können, dass unserer Unterstützung zum Studium einem jungen Mädchen eine gute Zukunft ermöglicht hat.”

Treffen mit Ms Ratchanee Khamsai 18.11.2014

Wir trafen uns am Abend in der Pizzeria, in der Ms. Ratchanee Khamsai neben ihrem Studium fast täglich abends als Bedienung arbeitet.

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bei Ms Ratchanee Khamsai

Ratchanee lebt immer noch zusammen mit ihrem Vater und zwei jüngeren Geschwistern in Chiang Mai. Sie besucht dort die Chiang Mai Rajaphat University und studiert Englisch für Lehramt. Ihr großes Ziel ist es immer noch, Lehrerin für Flüchtlingskinder zu werden. Sie spricht mittlerweile ein sehr gutes Englisch und nutzt auch die Gelegenheit, mit den Gästen aus allen Ländern zu sprechen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Mit ihrem Verdienst aus der Pizzeria unterstützt sie ihren Vater und ihre Geschwister, ohne dem sie nicht überleben könnten. Die Besitzerin der Pizzeria hat Ratchanee über alles gelobt und sich bei uns bedankt, dass wir ihr das Studium ermöglichen. Wir sind sehr froh, dass auch Ratchanee auf einem guten Weg in ihre Zukunft ist und wir einem jungen Menschen mit viel Ehrgeiz dabei unterstützen können.

 

21.12.2014/Claudia + Armin Haspel

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