Shan Lehrer/innen brauchen Hilfe

Leben im Versteck vor den Soldaten der Junta

Hunderttausende Menschen sind seit dem Militärputsch einer verbrecherischen Junta in Burma auf der Flucht oder leben in Verstecken. Auch in einem Gebiet hinter der thailändischen Grenzstadt Mae Hong Son halten sich viele hundert Geflüchtete vom Volk der Karrenni auf. Eine Gruppe von Lehrer/innen organisieren hier einen Unterricht der Shan Sprache und leisten auch sonst Hilfe. Uns erreichte der Hilferuf dieser Lehrer/innengruppe. Sie haben keine Möglichkeit dort sich und ihre Familien zu ernähren. Von dieser Spende konnte z.B. Reis und Öl gekauft werden. Die nötigsten Grundnahrungsmittel für eine Gruppe von 67 um weitermachen zu können.

Da die Helfer/innen und ihre Familien selbst auf der Flucht vor der Junta sind, haben wir die Gesichter unkenntlich gemacht. Diese Menschen riskieren so viel füreinander. Hier wird ganz sicher noch mehr Unterstützung notwendig sein.

Marcus Mitwollen
Marcus Mitwollen

Marcus ist seit 2006 im Verein tätig und war schon Mitglied bei 'Helfen ohne Grenzen Deutschland'. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in Bremen. Von Beruf ist er Intensiv/Anästhesiepfleger im Schichtbetrieb und Bewegungslehrer. Im Verein ist er fast von Beginn an im Vorstand aktiv. Die thailändisch/burmesische Grenzregion kennt er seit 30 Jahren und spricht leidlich Thai. Ihn hat man am Telefon wenn man between-borders anruft.

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