Schule in IDP Camp näht Masken

Schulareal in Loi Tai Laeng
Loi Tai Laeng westl. 2. Camp nördl. von Pang Mapha (Quelle: Irrawaddy Magazin vom 31.Aug. 2017)

Im Rahmen unserer Corona Soforthilfe haben wir Mitte April 500,00€ an unser Mitglied Günther Pohl in Thailand überwiesen. Hierfür haben er und seine Frau unter anderem Material für das Nähen von Mund-Nase-Schutzmasken angeschafft. Das ist sicher günstiger und genauso effektiv wie der Kauf von OP Masken. Nun musste das Material über die Grenze transportiert werden. Zur Zeit ein echtes Problem. In der Schule des IDP– (internally displaced persons) Camps Loi Tai Laeng wird nun genäht. Masken für die Schüler/innen, die Mönche und wietere Einwohner des Camps. Das Krankenhaus im Camp ist bereits mit Masken versorg, erhält von uns aber Non touch Thermometer und Desinfektionsmittel (Fotos folgen).

Mit Hilfe von staatlicher Seite ist in den ethnisch nicht burmesichen Gebieten nicht zu rechnen. Im Gegenteil nutzt die burmesische Armee die Situation aus und greift Dörfer an oder jagt diejenigen, die in Sachen Corona in dieser schwer zugänglichen Bergregion Hilfe leisten und Informationskampagnen zur Corona Prävention durchführen. Sie werden beschuldigt in Wahrheit Terroristen zu sein und die Bevölkerung aufzuhetzen. Berichte hierzu sind in der internationalen Presse zu in Masse zu finden.

Über weitere Corona Hilfen die between-borders e.V. zusammen mit unseren Partnern im thailändisch/burmesischen Grenzgebiet leistet, informieren wir sie sobald die Hilfen verteilt sind. Mit dem Einkauf und der Verteilung sind unsere Freunde von SWAN und FCHG (Fortune Community Health Group) und PCF (Philantrophy Connections Foundation) Mit diesen 3 Organisationen stehen wir in ständigem Kontakt und Austausch. Es muss der Bedarf der Hife ermittelt werden. Natürlich müssen wir uns absprechen. Wer z. B. übernimmt welche Kosten? Es gibt die Geberorganisationen wie between-borders e.V. oder PCF und diejenigen die die Hilfen dann kaufen und zu den Menschen bringen wie SWAN oder FCHG. Diese drei Partnerorganisationen sind vor Ort. Umso wichtiger ist der Austausch. Wir können leider nur 1-2 mal im Jahr dort sein und bemühen uns dann jeweils Sie so umfassend wie möglich über unsere Arbeit zu informieren. Der große Teil der Arbeit findet bei uns also von zu Hause statt. Das hat Vor- und Nachteile.

Danke für ihre Hilfe

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