Schnelle unbürokratische Corona-Hilfe

Manchmal muss man schnell sein um in Not geratenen Menschen zu helfen. Wir haben bereits auf die verzweifelte Lage von Tagelöhnern hingewiesen. Der Corona Shut Down in Thailand trifft sie unvermittelt und brutal. Kein Essen mehr und keine Rücklagen. Wovon auch? Das heisst hungern zu müssen. Da zur Zeit einiges von unserer Unterstützung auf Grund geschlossener Schulen und Universitäten gar nicht abgerufen werden kann, haben wir unserer Partnerorganisation SWAN erlaubt, dieses Geld zunächst nutzen zu dürfen um in ganz besonderen Notlagen zu helfen. Wir werden die Beträge später wieder aufstocken. Hier ein Beispiel:

schnell und unbürokratisch geholfen

Der Vater dieser Familie ist verstorben. Die Mutter versucht ein kleines Einkommen zu verdienen, indem sie über die Grenze in den Shan-Staat geht und von dort Gemüse zurück nach Piang Luang in Thailand bringt. Hier verkauft sie es auf dem Markt. Nun ist die Grenze geschlossen. Auch sonst gibt es zur Zeit keine Möglichkeit Geld zu verdienen. Neben ihr leben ihre zwei behinderten Söhne, ihr ältester Sohn und ein Kind ihrer Schwester im Haushalt. Die Familie lebt in einer Behelfsunterkunft. Wir kennen sie schon länger und unterstützen die Kinder bereits in verschiedenen Programmen. Der Kleinste der verzweifelten Familie war nun im Ort unterwegs und hat versucht kleine Tütchen mit Chillie an der Haustür zu verkaufen. Sein Tageseinkommen betrug ca. 80 Cent. Er klingelte auch an der Tür einer unserer Schwestern von SWAN. Sofort stellte sie ein Hilfspaket für die in Not geratene Familie zusammen. Darin enthalten: Reis, Nudeln, Öl, Konserven und Hygieneartikel. So konnte mit relativ wenig Geld schnell geholfen werden.

Marcus Mitwollen
Marcus Mitwollen

Marcus ist seit 2006 im Verein tätig und war schon Mitglied bei 'Helfen ohne Grenzen Deutschland'. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in Bremen. Von Beruf ist er Intensiv/Anästhesiepfleger im Schichtbetrieb und Bewegungslehrer. Im Verein ist er fast von Beginn an im Vorstand aktiv. Die thailändisch/burmesische Grenzregion kennt er seit 30 Jahren und spricht leidlich Thai. Ihn hat man am Telefon wenn man between-borders anruft.

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