Projektreise 2018 / Hilfe für junge Menschen die selbst oder deren Familien von HIV/AIDS betroffen sind

11.-12.02.2018

für 7 Kids der Piang Luang Schule besteht erhöhter Förderbedarf
Mo Ngern Hom ist Herz und Seele des Programms

Dieses tolle Projekt wird von uns bereits von Beginn an begleitet und unterstützt. Die charismatische Mo Ngern Hom bringt hier Menschen zusammen, die von HIV/AIDS betroffen sind.  Das heißt nicht immer, daß sie selbst infiziert oder erkrankt sind. Häufig sind auch einer oder beide Elternteile erkrankt oder verstorben, so dass die Kinder bzw.  Jugendlichen bei Großeltern aufwachsen oder auf sich allein gestellt sind.

Im Projekt findet vielerlei statt. Aufklärungsarbeit z.B. über Ansteckungswege, die Vermeidung einer Infektion oder auch zum Thema : ‚wie nehme ich meine Medikamente ein und wie muss ich sie lagern.‘

 

Between Borders e.V. ermöglicht im Projekt 62 Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch. Es findet eine enge Kooperation zwischen den verschiedenen Schulen und unserer Partnerorganisation SWAN statt, die das Programm hier in Piang Luang implementiert. Die Schulen liegen teils viele Kilometer vom zu Hause der Kinder entfernt und so ist der Transport dorthin häufig ein Problem bei dem wir dann helfen können. Aber auch Schulgeld, Schulessen oder Hilfe bei der Anschaffung der nötigen Schuluniformen werden, wo dies nötig ist, von uns übernommen.  Von der Schule bekommen die Kinder nur eine der notwendigen 4 verschiedenen Schuluniformen gestellt.

die Schule wird speziell für die Beschulung von Kindern der Bergstämme gefördert. 2 Kinder aus dem Programm gehen hier zur Schule

So besuche ich einige dieser Schulen und die Kids aus dem Projekt. Ich treffe die Judendlichen und die jeweiligen Lehrer, unterhalte mich mit den Kindern und gewinne einen Eindruck. Vor allem aber, besuche ich sie auch dort, wo sie leben und bekomme einen Eindruck von den teils extrem prekären Lebenssituationen, in den die Kinder aufwachsen. Zu Beginn kam ich mir hier oft wie ein Eindringling vor. Das legte sich aber mit der Zeit, denn es ist eigentlich immer nur Dankbarkeit zu spüren.

Die Lehrer sind es , die uns auf zwei besonders schlimme Fälle von Situationen in denen sich Schüler befinden, aufmerksam machen. Sie können am besten beurteilen, wo jemand Lust zum Lernen hat und gute Leistungen erbringt, aber auf Grund der Lebensbedingungen zu Hause kaum in der Lage sein wird, über die Grundschule hinaus zu kommen.

 

Leben von der Hand in den Mund
die Küche

Besonders bei einer Familie sind die Verhältnisse so schockierend, daß wir umgehend mit verschiedenen Stellen in Kontakt treten und Möglichkeiten erörtern, zwei der fünf Kinder (zwei davon stark gehandicapt) anderswo im Ort unterzubringen. Dies wäre eine Riesenentlastung für die Mutter, die nur dafür sorgen kann, dass es von der Hand in den Mund ein wenig zu essen gibt und sonst völlig überfordert ist. Gemeinsam suchen wir eine Lösung. Diese könnte eine Unterbringung im Boarding House des Koung Jor Camps sein. Sie wären in einer sicheren Umgebung mit ausreichend zu essen, nicht weit von Mutter und Geschwistern untergebracht und die Familie wäre insgesamt entlastet. Nach einer entsprechenden Nachfrage beim Campleiter, sieht es gut aus und die beiden könnten wahrscheinlich schon im Mai einziehen.

Kern unserer Unterstützung dieses Programmes ist es aber, Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen, die sehr schlechte Starbedingungen haben weil sie: 1. Migrantenkinder mit dem entsprechenden Status sind, und 2. in der Familie von HIV/AIDS betroffen sind.

 

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