Offener Brief wegen deutscher Beteiligung an Human Response Plan der U.N.

Nach dem Putsch, der Myanamr am 01.Februar 2020 in Chaos stürzte in Kombination mit den Folgen der Corona Pandemie ist über die Hälfte der Bevölkerung des Landes von akuter Armut bedroht. 13 Mio. Menschen sind akut von einem Nahrungsittelmangel bedroht. Fluchbewegungen im Land und der Zusammenbruch aller staatlichen Strukturen, die nicht dem Machterhalt des Militärs dienen tun ein Weiteres. Die U.N. haben für 2022 ein Human Response Plan erstellt. Deutschland beteiligt sich hier zwar. Dieses Geld wird aber bei weitem nicht reichen und die Geberländer haben bisher erst einen Bruchteil der zugesagten Hilfe an das Programm ausgezahlt. Hier muss dringend mehr geschehen.

In einem offenen Brief wenden wir uns, als unterzeichnender Verein an die Haushälterin, die in der SPD-Fraktion für den Haushalt des Auswärtigen Amtes zuständig ist, Wiebke Papenbrock. Für Myanmar ist Andreas Larem der Berichterstatter im Auswärtigen Ausschuss. An diese beiden Abgeordneten ist der Brief daher adressiert. Die Initiative zu diesem offenen Brief kommt vom Verein ‚German Solidarity with Mynamar‚ der sich nach dem Putsch in Myanmar, hier in Deutschland gegründet hat. German Solidarity with Myanmar hat den Brief auch formuliert und wir haben ihn gern unterzeichnet. Vielen Dank für die tolle Arbeit die GSwMD leistet.

Marcus Mitwollen
Marcus Mitwollen

Marcus ist seit 2006 im Verein tätig und war schon Mitglied bei 'Helfen ohne Grenzen Deutschland'. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in Bremen. Von Beruf ist er Intensiv/Anästhesiepfleger im Schichtbetrieb und Bewegungslehrer. Im Verein ist er fast von Beginn an im Vorstand aktiv. Die thailändisch/burmesische Grenzregion kennt er seit 30 Jahren und spricht leidlich Thai. Ihn hat man am Telefon wenn man between-borders anruft.

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